ab 12. Januar im Kino

Trailer

Der Film

Ulja (12) lebt in einer deutschen Kleinstadt, ist intelligent, etwas eigensinnig und hegt große Begeisterung für die Wissenschaft. Sie hat einen kleinen Asteroiden entdeckt, der in wenigen Tagen auf die Erde fallen wird. Mit ihrem Wissensdurst bringt sie jedoch regelmäßig ihre streng religiöse Oma Olga auf die Palme, bis diese eines Tages alles aus Uljas Leben verbannt, was mit Wissenschaft zu tun hat. Weil Ulja nun keine Möglichkeit mehr hat, den Asteroiden weiter zu verfolgen, heuert sie Henk, einen Jungen aus ihrer Klasse an, sie nach Belarus zu fahren. Zusammen machen sie sich auf eine Reise quer durch Polen, um den Einschlag selbst zu sehen. Ihnen dicht auf den Fersen: Oma Olga und der Rest der Familie, der Pastor und die halbe Gemeinde.

Galerie

Cast

ULJA FUNK
Romy Lou Janinhoff

HENK VON KINDERMANN
Jonas Oeßel

OMA OLGA
Hildegard Schroedter

PASTOR SIMON BROTZ
Luc Feit

IRINA FUNK
Anja Schneider

EVGENJI FUNK
Ivan Shvedoff

NELLY BROTZ
Christina Große

JOLANTA SCHLEGEL
Martina Eitner-Acheampong

JANA SCHLEGEL
Janina Elkin

WALDEMAR SCHULZ
Peter Trabner

SASHA FUNK
Jonas Toygar

WANJA FUNK
Janis Toygar

JOHANNA SCHLEGEL
Emmi Lee Epstein

ANDREAS BROTZ
Carl Bob

JAKUB KROL
Mateusz Grydlik

PROF. AINAAR KIRSIPUU
Börje Lundberg

und mit Gastauftritten von Bürger Lars Dietrich, Vanity Trash, Shary Reeves, Gesine Cukrowski, Oona von Maydell und Anja Antonowicz

Crew

Regie
Barbara Kronenberg

Drehbuch
Barbara Kronenberg

Produzentin
Roshanak Behesht Nedjad

Ko-Produzenten
Bernard Michaux (SAMSA FILM),
Joanna Szymańska (SHIPSBOY)

Kamera
Konstantin Kröning

Schnitt
Rune Schweitzer, Paul Maas

Szenenbild
Christina Schaffer

Kostüm
Nicole Hutmacher

Maske
Anna Nobel-Nobielska

Musik
André Dziezuk

Ton
Zofia Morus

Tongestaltung
Krzysztof Owczarek

Producerin
Linda Kirmse

Schule

Das umfassende schulische Begleitmaterial steht Ihnen
hier zum kostenfreien Download zur Verfügung.

DIRECTOR’S NOTE von Barbara Kronenberg

„Als Ulja Funk mir zum ersten Mal über den Weg lief, wusste ich noch nicht mal, dass ich Filme machen will. Das ist also schon ein paar Jahre her und das Mädchen damals hieß nicht Ulja, sie sah aber genauso aus. Ihr altbackener Rock, die schlichte Bluse, der biedere Anorak und die brave Frisur verrieten mir ihre Zugehörigkeit zur russlanddeutschen freikirchlichen Community, die mir durch Verwandte meiner russlanddeutschen Schwägerin schon zum damaligen Zeitpunkt nicht unbekannt war. Mich faszinierte, dass dieses Mädchen in ihrer beabsichtigten Unauffälligkeit ganz und gar auffällig war. Sie stach heraus unter Gleichaltrigen. Sie passte dort einfach nicht hin. Das erinnerte mich an ein bestimmtes Gefühl aus meiner Kindheit und Jugend, das sich am besten mit einem englischen Ausdruck beschreiben lässt: Not attached to the world. Das trifft wohl auch auf Ulja zu, die sich im Weltall wohler fühlt als hier unten auf der Erde. Dort glaubt sie, ihren Platz gefunden zu haben, hier gehört sie hin. Wohin wir gehen, hängt aber auch immer damit zusammen, woher wir eigentlich kommen, und deswegen ist MISSION ULJA FUNK nicht nur ein Film über den Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion, sondern vielmehr ein Film über Familie und Freundschaft und darüber, dass man zueinander gehören kann, auch wenn der andere ganz anders ist als man selbst und scheinbar von einem anderen Stern kommt. So ist es doch schließlich auch in der Liebe und Freundschaft ist ja nichts anderes als das. Der Held meiner Kindheit hat mal gesagt: ‚In der Liebe und beim Käseraten ist alles erlaubt!‘ Leider hat er da eine Kleinigkeit vergessen, eigentlich müsste es nämlich heißen: ‚In der Liebe, beim Käseraten und im Kino ist alles erlaubt!‘ Und deshalb ist das Kino der Richtige Ort für einen Film wie MISSION ULJA FUNK — wo sonst können Bilder die Faszination für das Weltall und das Abenteuer eines Roadmovies besser transportieren? Wo sonst gibt es Platz für Skurrilitäten, laute genauso wie leise Töne, kleine Wunder und die winzigen Details des menschlichen Seins, des Mit-und Gegeneinanders? Das Thema des Films findet seinen Ursprung in den Figuren, die in ihrer Schrägheit leicht überzeichnet sind — Papa Evgenji will der Familie ein Nest bauen, Mama Irina flüchtet sich in Arbeit, Uljas Brüder schlüpfen ständig in andere Rollen, Henk sucht Halt und Oma Olga ist zwar wie Ulja der Meinung, dass der Platz des Menschen irgendwo da oben im Himmel ist, aber eben nicht bei den Sternen, sondern bei Gott. Die Figuren handeln stets aus einer gewissen Lakonie und einem Pragmatismus heraus, was eine rationale und ernste Erzählweise ermöglicht und trotzdem viel Platz für Komik lässt. Dabei liegt allem und allen eine Wahrhaftigkeit zugrunde. Das alles immer im Sinne der Thematik der Geschichte — sich der Andersartigkeit des Anderen zu öffnen, um den eigenen Platz zu finden. Dabei dürfen Gott und Religion meiner Meinung nach nicht fehlen, denn vermutlich gibt es nichts, was Menschen einander näher bringen oder weiter voneinander entfernen kann. Ich selbst bin in einer katholischen Familie aufgewachsen und kenne daher die Konflikte, die Religion innerhalb der Familie auslösen kann aus erster Hand. So schließt sich dann auch der Kreis zwischen Ulja Funk, mir und dem Mädchen, das vor Jahren den Grundstein zu dieser Geschichte gelegt hat.“

Barbara Kronenberg

„P.S.: Der Held meiner Kindheit heißt ALF.“

Gewinnspiel

1.– 2. PREIS:
SEGA Homestar FLUX – Heimplanetarium

Stell dir vor, du könntest den Sternenhimmel beobachten während du
bequem auf der Couch sitzt.

Mehr unter: www.segatoys.space/de

3. PREIS:
Interaktiver Astronomieführer
5 in 1

Erkunde das Sonnensystem auf interaktive Art und Weise! Der einzigartige Astronomieführer ermöglicht die Entdeckung des Weltalls für jeden.

Mehr unter: www.solarsystemscope.de

4.– 10. PREIS:
MISSION ULJA FUNK Fanpaket

Das MISSION ULJA FUNK Fanpaket, bestehend aus einem exklusiven MISSION ULJA FUNK Sportbeutel zusammen mit dem Buch „Leben auf dem Mars“ aus dem Droemer Knaur Verlag.

Es gibt Leben auf dem Mars! Im Auftrag der NASA leben sechs Wissenschaftler ein Jahr lang in einem Habitat mit elf Metern Durchmesser mitten auf einem Vulkan auf Hawaii. Die Physikerin Christiane Heinicke ist die einzige deutsche Teilnehmerin an diesem Forschungs-Projekt und gibt ein spannender Erfahrungs-Bericht über ein außergewöhnliches Experiment, das weichenstellend sein kann für die Zukunft der Raumfahrt.

Mehr unter: www.droemer-knaur.de

Einsendeschluss ist der 09.02.2023. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Preise möglich. Teilnahme ist nur für Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland möglich. Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der farbfilm verleih GmbH.

Wir sehen uns im Kino